Farbenfrohe Tierbilder strahlen zur Zeit von den Wänden vor dem Lehrerzimmer. Es sind Arbeiten von Schülerinnen und Schülern der Klasse 7a, die im Kunstunterricht in Anlehnung an Franz Marc (1880-1916) entstanden sind (siehe Fotogalerie).
Für Marc war das Tier ein Sinnbild für ein geglücktes Leben, denn Tiere leben, anders als Menschen, in Einklang mit der Natur. Demgemäß versuchte sich Marc in Tiere, wie z.B. Pferde oder Rehe, hineinzufühlen und ihr Wesen künstlerisch zum Ausdruck zu bringen. In ähnlicher Weise versetzten sich die Schülerinnen und Schüler in ihr Lieblingstier und gestalteten diese Empfindung nicht naturalistisch abbildhaft, sondern expressiv gesteigert. Formale Bildmerkmale sind hierbei eine vereinfachte Formgebung, starke Farbkontraste und eine flächige Bildanlage. Die Tiere wurden harmonisch in ihre Umwelt eingefügt, wie zum Beispiel eine Schildkröte, die sich durch geschwungene Kompositionslinien mit dem sie umgebenden Wasser vereint. Die Bandbreite der dargestellten Tiere ist groß: Schlange, Wolf, Kolibri, Pinguin, Delphin, Bär oder Hirsch. Sie alle geben Zeugnis von der Schönheit eines ursprünglichen Lebens und dem künstlerischen Talent unserer Schülerinnen und Schüler.
Die vierzehn mit Ölkreide gemalten Bilder sind noch bis zu den Osterferien ausgestellt.
von unserem Autor
Achim Welsch
- © E. Schmunk
- © E. Römer
- © C. Potts
- © C. Kellermann
- © A. Grammes
- © A. Illing
- © S. Toth
- © N. Boje
- © M. Gnädig
- © L. Ehrlich
- © F. Nisius