Abiturientia 2025: Herzlichen Glückwunsch !


42 Schülerinnen und Schüler zählte die MSS13 am Göttenbach-Gymnasium zu Beginn der Abiturprüfungen im Januar - 42 Absolventinnen und Absolventen erhielten bei einer feierlichen Zeugnisfeier am Freitag, zu deren Beginn die stellvertretende Schulleiterin Bettina Schäfer alle Gäste begrüßte, ihr Reifezeugnis. "Alle haben in diesem Jahr das Abitur bestanden", verkündete MSS-Leiterin Gaby Presser mit Stolz, denn "das gab es bei uns letztmals im Jahr 2017". Entsprechend groß war die Freude bei der Abiturientia, den Eltern sowie der Lehrerschaft, welche die Stufe nun auch mit etwas Wehmut aus der Schulgemeinschaft in eine spannende Zukunft entlässt.

Dass sich dieser Abiturjahrgang in die Erinnerung am Göttenbach-Gymnasium verewigt hat, liegt insbesondere daran, dass er als Gruppe überragend zusammenfand und als Einheit einiges auf die Beine stellte. Die Initialzündung sei beim Pol&Is-Planspiel in Bad Homburg sowie der Stufenfahrt in Rom erfolgt, erinnerten sich Pauline Ziegel und Ben Pieroth in ihrer Abiturrede der MSS13. Jeder konnte sich als Einzelperson in die Stufenaktivitäten einbringen, wie den Showabend, der am Göttenbach-Gymnasium Maßstäbe setzte und in einem durchdachten Abistreich vergangene Woche mündete. 

Doch nun heißt es für alle in die Zukunft zu blicken, mutig zu sein und sich keinesfalls ausbremsen lassen. Dazu zitierte Schulleiterin Manuela Schmitt in ihrer Rede Albert Einstein: "Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben". Das Göttenbach-Gymnasium gehöre von nun an zur Vergangenheit für die Abiturientinnen und Abiturienten und der Blick müsse nun nach vorne gerichtet sein, so die Schulleiterin weiter. 

Das "Hier und Jetzt" durfte am Freitag aber nochmals vollends genossen werden. Schließlich gab es auch einige besondere Leistungen der Stufe hervorzuheben. Zwei Mal wurde das Abitur mit der Traumnote 1,0 abgeschlossen; stolze zehn Abiturzeugnisse tragen eine Eins vor dem Komma. Und so gab es auch diverse Sach- und Fachpreise zu vergeben. Den Ehrenpreis der Bildungsministerin des Landes Rheinland-Pfalz für vorbildliche Haltung und beispielhaften Einsatz in der Schule überreichte die Schulleiterin an Pauline Ziegel, die sich in außerordentlicher Weise in der Schulgemeinschaft eingebracht hatte.

Weitere Preisträger:

Fachpreis Kunst, Pauline Wayand
Fachpreis Biologie, Ben Pieroth
Fachpreis Englisch, Pauline Wayand
Fachpreis Deutsch, Pauline Ziegel,
Fachpreis Französisch, Franziska Zürbes
Fachpreis Geschichte, Lukas Boje
Fachpreis Informatik, Samuel Schmitz
Fachpreis Mathematik, Pauline Wayand
Fachpreis Musik, Vadim Schreiner
Fachpreis Physik, Pauline Wayand

Mit einem Augenzwinkern und mit ein wenig Statistik blickte MSS-Leiterin Gaby Presser auf das Abitur zurück: Denn neben jenen, die ein gutes Abitur fest im Blick hatten, gab es andere, wie "das Modell Minimalist, der nach dem klassischen ökonomischen Minimalprinzip der Aufwandsminimierung handelte". Geklappt habe es bekanntlich bei allen.

Zu den Gratulanten der Zeugnisfeier gehörte auch Landrat Mirsolaw Kowalski (CDU), der im Zusammenhang mit dem Reifezeugnis Abitur von einem "lebenslangen Ticket" sprach, das einem immer wieder Türen öffne. Er selbst habe das an seinem zweiten abgeschlossenen Studiengang im Alter von 40 Jahren erlebt und sei dankbar für diese Möglichkeiten. 

Mit Dank adelten auch Tatjana Schemainda und Jannis Arnold in ihrer Ansprache der Lehrerschaft die Stufe zu römischen Göttern, denn die Stufenfahrt nach Rom werde sehr lange und sehr positiv in Erinnerung bleiben. Auch Schülersprecherin Amelie Reinert gratulierte in kurzen Grußworten der SV dem Abiturjahrgang zum Bestehen.  Wie könnte sich die Abiturientia also passender aus der Schule verabschieden, als mit der Darbietung des Stufensongs "Lass uns gehen" von Revolverheld, begleitet am Flügel von Sarah Kuhn. Herzlichen Glückwunsch zum Abitur! 

von unserem Autor
Frederick Fisher



Abiturgottesdienst - Wurzeln die uns Flügel schenken

Gemeinsamer Abiturgottesdienst in der Johanneskirche


„Wurzeln, die uns Flügel schenken“ – Göttenbach- und Heinzenwies-Gymnasium feierten gemeinsam AbiturgottesdienstUnter dem Motto „Wurzeln, die uns Flügel schenken“ feierten die Abiturientinnen undAbiturienten des Göttenbach- und des Heinzenwies-Gymnasiums am vergangenenMittwochabend ihren traditionellen gemeinsamen Abiturgottesdienst in der Johanneskirche. 

Luka Kaiser und Vadim Schreiner begrüßten die Anwesenden und luden ein, gemeinsam innezu halten, die letzten Jahre voller Herausforderungen Revue passieren zu lassen, aber auch nach vorne zu blicken. So betonten auch Leopold Busch, Greta Kliebisch, Lisa Klein undPauline Ziegler in ihren Statements die große Dankbarkeit, mit der sie zurückblickten. Dievergangene Schulzeit, so Greta Kliebisch, sei ein „bunter Teppich voller Erinnerungen“. Indieser Zeit seien ihnen Wurzeln gewachsen, die sie jetzt zuversichtlich in eine neue Zukunftblicken ließen. Und so wünschten sich die Abiturienten: „Lasst uns schauen, wohin unsunsere Flügel tragen werden!“ Das folgende Anspiel setzte sich kreativ mit dem Mottoauseinander: An einen selbst gebastelten Baum wurden symbolisch Gegenstände angeheftet,die die Wurzeln und Flügel näher ausdeuteten. Ein Edelstein sollte an die Heimat in der Edelsteinstadt erinnern, ein Schwimmflügel die Sicherheit durch Familie und Freunde symbolisieren, ein Stift darstellen, wie nun jeder in seiner eigenen Handschrift neueGeschichte schreiben wird. Auch Religionslehrer Daniel Kettenhofen beschäftigte sich inseiner Ansprache mit dem Motto des Gottesdienstes. Die Wurzeln seien das Fundament, siegäben Halt und Identität. Er riet den Abiturienten, die Wurzeln zu pflegen und gleichzeitig dieFlügel auszubreiten: „Fliegt mutig in die Zukunft! Die Welt wartet auf euch!“ Musikalischumrahmt wurde der Gottesdienst von dem Chor des Musikkurses der MSS 13 des Göttenbach-Gymnasiums und dem Orgelspiel der SchülerInnen Jasmin Schneider und LeoBarth. Am Ende baten die Abiturienten um eine Kollekte für den Kindergarten derLebenshilfe in Göttschied. Dort würde Kleidung wie Matschhosen und Rutschsockendringend benötigt. Zusammen kam die stolze Summe von 670,00 Euro. Mit demgemeinsamen Segen der Religionslehrerinnen und –lehrer wurden die Abiturientinnen undAbiturienten in den Frühlingsabend und in ihr neues Leben entlassen.

von unserer Autorin
Francesca Schmitt